„Akim": Heimkehr nach 7 Monaten

Tierdiebstahl: Ein leider immer noch aktuelles Thema

Was für Familie Weimerich bislang unvorstellbar war, wurde für das Ehepaar aus der baden-württembergischen Kleinstadt Gruibingen im Oktober 1996 zur schrecklichen Realität. Ihr Husky „Akim" wurde von dreisten Tierfängern aus seinem Hundezwinger gestohlen. Verschiedenste Suchaktivitäten der Weimerichs blieben erfolglos. Dann nach über einem halben Jahr fand Frau Weimerich die erlösende Fund-Nachricht des TASSO-Haustierzentralregisters in ihrem Briefkasten.

In den 7 Monaten seit „Akims" Verschwinden, hatte das lebhafte Tier über 600 km zurück gelegt. Was war passiert? Die Tierdiebe die „Akim" entwendet hatten, haben ihn vermutlich gleich an eine Privatperson weiter verkauft. Wahrscheinlich in völliger Unkenntnis des Bewegungsdranges dieser sportlichen Hunderasse und des Zeitaufwandes den diese Tiere benötigen, wurde „Akim" bald wieder zur Weitervermittlung abgegeben. Noch 4 mal wiederfuhr „Akim" das selbe Schicksal, bis er bei Familie Andresen unterkam. Familie Andresen hatte vor kurzem durch einen Autounfall einen ihrer Hunde verloren und suchten nun nach einem neuen Gefährten für ihre Husky-Hündin „Lucky". Als sie nun „Akim" vermittelt bekamen war die Freude groß. Trotz ihrer Freude über den neuen Hausgenossen, verhielten sich Familie Andresen vorbildlich, als Sie sich umgehend mit der TASSO-Zentrale in Verbindung setzten. Am 12. Mai 1997 ging in der TASSO-Notruf-Zentrale die Anfrage von Familie Andresen aus Bochum wegen des Huskies ein. Über die Ohr-Tätowierung war es für Frau Ziemer, Mitarbeiterin der Notruf-Zentrale, ein Leichtes den Tierhalter zu identifizieren. „Die Finderin Frau Andresen teilte uns mit, daß der Husky in der Zwischenzeit mindestens 6 Besitzer hatte. Als sie nach 3 Tagen die Täto entdeckte, setzte sie sich, Gott sei Dank, sofort mit uns in Verbindung.", berichtet Frau Ziemer. „Ein Dank an TASSO und Familie Andresen die das ganze ins Rollen brachte und als wahre Tierfreunde sogar auf den Finderlohn verzichtete.", schrieb Familie Weimerich an den „Tiernotruf"


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