Dänemark: Walmord auf den Färöer-Inseln
Einer völlig sinnlosen Tradition fallen auf den
Färöer-Inseln jedes Jahr zirka 1400 Grindwale und 320 Delphine zum Opfer. In einer Art
Massenabschlachtung werden die Tiere in eine Bucht gedrängt und dort qualvoll getötet.
Besonders absurd mutet hierbei an, daß die Färöer nicht einmal wirtschaftlich auf den
Walfang angewiesen sind. So wurden nach dem Massaker in der Bucht von Mitvagur alleine 300
Walkadaver zurück gelassen, die in dem blutrot getränkten Wasser einfach verfaulten.
Kiew: Tiertodeslager wird zum Tierheim
Verschiedenste Fernsehsender berichteten über die grausame
Tiervernichtungsanstalt BUDKA in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine. Dort wurden tausende
streunende Hunde und Katzen auf brutalste Art und Weise umgebracht. Die
Tierschutzorganisation Society for the Protection of Animals (SOS)" hat jetzt
erreicht, daß die Anstalt geschlossen und zu einem Tierheim umfunktioniert wurde. Ein
Beispiel, welches hoffentlich Schule machen wird.
Spanien: Stierkampf, eine Tradition?
Spanien hat sich den Stierkampf als Kulturgut"
bestätigen lassen. Das heißt 3600 Kampfstiere sterben jährlich im Namen der Tradition.
Größte Ironie europäischer Subventionspolitik: 263,-- DM aus dem Subventionstopf
kassiert jeder Züchter für einen Jungstier. Die EU subventioniert indirekt den
Stierkampf mit 8 Millionen DM jährlich.
Kanada: 101 Robbenjäger vor Gericht
101 kanadische Robbenjäger müssen sich jetzt für das
illegale Abschlachten von Babyrobben vor Gericht in St. Johns/Neufundland verantworten.
Erst vor wenigen Wochen waren vier Fischer von einem Gericht in St. Johns zu Geld- und
Bewährungsstrafen verurteilt worden, weil sie Robben lebendig gehäutet und andere
Grausamkeiten begangen hatten. Meinungsumfragen haben ergeben, daß 70 % der kanadischen
Bevölkerung gegen das Töten von Babyrobben sind.
Weltmeere: Haie vom Aussterben bedroht
Spätestens seit dem Film Der Weiße Hai" sind
Haie als mordlustige Bestien verschrien. Die Wahrheit sieht dennoch ganz anders aus. Die
Wahrscheinlichkeit durch einen Wespenstich zu sterben ist 150 mal größer als von einem
Hai attackiert zu werden. Der Mensch hingegen tötet jährlich zirka 100 Millionen Haie.
Entweder aus kommerziellen Gründen oder einfach nur zum Spaß. 39 Haiarten sind bereits
unmittelbar vom Aussterben bedroht. Dabei spielen die Haie für das ökologische
Gleichgewicht der Weltmeere eine große Rolle. Wenn man bedenkt, daß die Nahrungskette
des Menschen auch im Meer beginnt, ist das Aussterben der Haie eine düstere Prognose.
USA: Studenten dürfen nicht zu Tierversuchen gezwungen werden
Die US-Bundesstaaten New York, Kalifornien, Pennsylvania
und Florida zeigen sich in Sachen Tierschutz fortschrittlich. An den entsprechenden
Universitäten dürfen Studenten nicht mehr gezwungen werden Tieren Schaden zuzufügen
oder gar zu töten. Eine Regelung an der sich deutsche Hochschulen ein Beispiel nehmen
könnten.
Deutschland: Prüfen von Impfstoffen an Tieren nicht mehr erforderlich
Ab sofort sind Tierversuche zur Prüfung von Impfstoffen
innerhalb deutscher Kontrollbehörden nicht mehr erforderlich. Das bedeutet, das 20.000
Meerschweinchen und Mäuse jährlich weniger "verbraucht" werden. Die späte
Erkenntnis, daß die bisher durchgeführten Tierversuche keinen Beitrag zur
Arzneimittelsicherheit geleistet haben, erspart den Tieren das grausame Schicksal des
Tier-Versuches. Denn bisher wurden alle Versuchstiere nach dem Versuch vorschriftsmäßig
getötet, egal ob die getestete Substanz schädlich war oder nicht.